Reproduktion von hegemonialer Männlichkeit in Zigarettenwerbung

@Magda:
Das brauchst Du nicht, kenne mich in den Feld aus beruflichen Gründen ziemlich gut aus. Dreht mir einen Strick draus, aber noch einmal: Es ist nur Werbung. Die ist ersten per se mainstream und hinkt gann auch noch oft aufgrund der konservativen und risikolosen Einstellung seitens der Kunden dem Zeitgeist hinterher. Außerdem reagiert sie in den meisten Fällen nur auf Erwartungshaltungen, statt selbst Trends zu setzen. Dafür ist sie aber auch den seltensten Fällen diejenige Kraft, die Entwicklungen aufzuhalten versucht. Die Abstimmung per Geldbeutel zeigt da ganz schnell Wirkung. Und da hat sich im Vergleich zu den 80er Jahren doch einiges getan, wenn auch nicht alles gut ist.

@jj:
Das mit der Dominanz des Diskurses siehst Du meiner Meinung nach allerdings ein wenig zu positiv. Auf der reflektierend theoretischen Ebene magst Du recht haben, aber solche Bilder wie die im Beitrag erwähnte Werbekampagne sind eben genauso Teil des Diskurses (und in der Masse wahrscheinlich leider sogar wirkmächtiger) wie(/als) solch aufklärerische Blogbeiträge mit wissenschaftlichem Hintergrund(wissen).

(kommentiert bei maedchenmannschaft.net/)

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