Schon etwas und für länger auf der Karte: Larmoyanz an Moralinschaum à la Sterbender Schwan

Kern des Problems ist doch, daß ein Unternehmen, welches in Bezug auf die Netzsperren eine der Zensursula sehr entgegenkommende Haltung eingenommen hat, sich ausgerechnet deren größte Kritiker zur Hauptzielgruppe auserkoren hat. Sowas kann schwerlich gutgehen und daß die Kritik dann besonders leidenschaftlich ausfällt, darf bei der mitunter ohnehin ruppigen Diskussionskultur innerhalb der Blogosphäre niemanden verwundern.

Jedenfalls erhöht solch eine Aufschreierei nicht gerade die Bereitschaft des Unternehmens, den Leuten zuzuhören. Bei dem PR-Geschwalle im Firmenblog haben Zweifel, ob ein Dialog wirklich gewünscht gewesen ist, allerdings ihre Berechtigung. Und solange die Konkurrenz bessere Produkte anbietet, sehe ich es auch nicht als Aufgabe des Kunden an, seine Zeit in die Formulierung von Verbesserungswünschen zu stecken. Er sucht sich deren Erfüllung woanders – oder wechselt ganz einfach den Anbieter.

Die Vorwürfe an die Kampagnenprotagonisten kann ich (wie Du) dabei kaum nachvollziehen, wäre bei unseren Jobs auch unglaubwürdig bis geheuchelt.

(kommentiert auf blindtextblog.blogspot.com/)

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