So meldet man sich von der Kirche ab

In Deutschland (hier: Bochum) ging das vor ein paar Jahren sehr einfach. Damals gab es noch nicht überall gelbe Abfalltonnen, als mußte man alle paar Monate ins Rathaus gehen, um sich dort an der Infotheke mit einigen Rollen gelber Müllsäcke versorgen zu lassen.
Als zu dieser Zeit keine Kirchensteuer entrichtender Student ging mir der Verein dermaßen am Arsch vorbei, daß ich mir bis dahin noch nicht einmal die Mühe gemacht hatte, mich mit einem Kirchenaustritt zu befassen. Wohl weil ich gerade sozusagen mit dem Thema Unratentsorgung beschäftigt war, kamm mir plötzlich der Geistesblitz, mit gelben Sackrollen in jeder Hand den Herrn hinter der Theke zu fragen: „Wissen Sie nicht vielleicht, wie und wo man sich offiziell aus der christlichen Glaubensgemeinschaft abmelden kann?“
„Haben Sie Ihren Personalausweis dabei?“ – „Ja, habe ich.“ – „Dann die nächste Tür links.“ Fünf Minuten später war ich kein Clubmitglied mehr.

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