Zehn Dinge, die an Twitter nerven

Sehr gut beobachtet, stimme in allen zehn Punkten zu und erhöhe noch:

11. Der Reply-Twitterer
Ein gewisses Maß an Austausch muß sein, da gebe ich Ihnen recht. Aber Leute, deren Tweets nahezu ausschließlich mit einem @-Zeichen beginnen und die über die Unterhaltung hinaus keinen Mehrwert für andere Follower bringen, empfinde ich dann doch als störend.

12. Account-Protecter
Sehr subjektiv, ich weiß. Aber gerade in Verbindung mit dem Reply-Twittertum gar nicht so selten anzutreffen und mir völlig unverständlich. Wieso lasse ich die Öffentlichkeit meine Tweets nicht lesen, wenn ich Microblogging dann doch mit einem Chat verwechsele und man aus dem unprotecteten Part der Unterhaltung problemlos auf den eigentlich geschützten Inhalt des Widerparts schließen kann? Wofür gibt es DMs?

Diesen beiden Gruppen ist zum Glück durch konsequentes Unfollowen ziemlich leicht auszuweichen. Aber bei vielen Ihrer zehn Punkte besteht ja das Problem, wie ein Vorkommentierer auch schon richtigerweise angemerkt hat, daß die von Ihnen genannten Twitterspezies selten in Reinform auftauchen. Da heißt es dann abwägen.

Hier hat jeder seine eigene Schmerzgrenze. Selbst die brillantesten Aphorismen und Haikus lasse ich für meine Person mir gerne entgehen, wenn ich sie mir zwischen Starbucksbesuchen und U-Bahnfahrten mühsam herauspicken muß.
(Apropos: mit der Nennung einiger Namensbeispiele könnten die Kommentare hier zu einer schönen Schlammschlacht ausarten.)

13. Dialekt-Twitterer
Sind jetzt keine twitterspezifischen Senkelgeher, sondern nerven überall im Netz, stören mich persönlich aber ungemein. Im Twitterversum bin ich noch gar nicht so oft auf sie gestoßen, man bemüht sich hier um ein gepflegtes Hochdeutsch. Aber wenn bei jemandem auch nur in jedem zwanzigsten Tweet ein „nicht“ zu einem „ned“ wird, dann ist bei mir Schicht im Timeschacht.

So weit, so Twitter.
Aber wissen Sie, Herr Winterbauer, was beim Bloggen so richtig nervt? Durch die Begrenzung von fünf Kommentaren pro Seite, den Lesefluß so dermaßen zu stören, nur um die Klickzahlen in die Höhe zu treiben.

(kommentiert bei meedia.de)

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